Was der Weltkrebstag ist. Und warum wir den brauchen.

Jährlich am 04.Februar werden wir durch den „Weltkrebstag“an genau das erinnert, was keiner in seinem Leben braucht: Krebs. Dennoch, alleine durch die Tatsache, das jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs erkranken, ist Grund mal wieder darauf aufmerksam zu machen.

Schließlich ist in den kommenden 20 Jahren aufgrund der alternden „Best-Ager-Generation“  damit zu rechnen, dass die Zahlen auf fünf bis sechs Millionen Betroffene steigen. Tolle Aussichten! Wir sind gemeint! Folglich die Generation 50 Plus.

So steht der Weltkrebstag als wichtiges Sensibilisierung-Tool diese Tage ganz hoch oben in den Medien und irgendwie auch in meinem Bewusstsein.

Die Chancen

Gut, die Überlebenschancen steigen. Wir leben in der westlichen Welt abgesichert, in einem medizinischen und sozialen System, das es uns die Gewissheit gibt: Im Ernstfall wird mir schon geholfen!

Aber ist es nicht genau diese fatale Sicherheit, in der wir uns wägen, die unsere eigene Verantwortung ein wenig untergräbt? Wobei ich niemandem eine „Verantwortung“ zum Erkranken zusprechen möchte.

Wenn ich dabei nur an mich selber denke: Es ist lange her, das ich zur Krebs-Vorsorge-Untersuchung war. Ich bin Kranken-Versicherungs-technisch sehr gut aufgestellt. So mancher Check-Up stände mir ü50 einfach so zu. Aber ich nutze längst nicht alles aus, was mir das System bietet. Das sind so Sachen, die schiebe ich gerne vor mir her. Ganz ehrlich: Ich ertappe mich sogar bei dem Gedanken “ Ich will gar nicht wissen, was da alles für Krankheiten in mir schlummern“. Wie blöd das ist, weiß ich selber.

Weltkrebstag. Und nu?

Gut also, das mich der „Weltkrebstag“ mal wieder daran erinnert, besser für mich zu sorgen. Ich habe also doch einen gewisse Mit-Verantwortung.

Am Weltksrebstag will mich die Deutsche Krebshilfe zu Bewegung motivieren. Bewegung senkt das Krebsrisiko. Aber sollte ich mich nicht immer viel mehr bewegen? Im Grunde genommen soll ich meinen gesamten Lebensstil überdenken. Lebensweise, Ernährung, Sozialverhalten usw. Theoretisch weiß ich das.

Am Weltkrebstag  soll jeder einzelne dazu ermutigt werden, sein Leben und damit auch seine Erkrankung selbst in die Hand zu nehmen. Kurzum: Das beginnt bei einem gesunden Lebensstil und Vorsorgeuntersuchungen und endet nicht zuletzt bei guter sozialer Vernetzung.

Bei mir hat der Weltkrebstag zumindest mal wieder den Fokus auf die eigene Gesundheit gelenkt.

Ich fühle mich wohl. Da denke ich nicht über Gesundheit nach. Fatal!

Weltkrebstag. Was ich draus mache:

Mein Vorsatz, Krebsvorsorge zu betreibe, werde ich kurzfristig in die Tat umsetzen. Gleich morgen wird ein Arzt-Termin gemacht. Ich sehe ein, das es verwerflich und ignorant ist, die Möglichkeiten, die uns gegeben sind, nicht auszuschöpfen.

Hier die Liste der Vorsorgeuntersuchungen 
  • Gynäkologische Untersuchung (jährlich) auf Gebärmutterhalskrebs bei Frauen  
  • Brustuntersuchung (jährlich)   Mammographie-Screening (alle zwei Jahre) bei Frauen ab 50 Jahren bis zum Ende des 70. Lebensjahres
  • Prostatauntersuchung, Genitaluntersuchung für Männer (jährlich)
  • Tastuntersuchung der Lymphknoten bei Männern
  • ab dem Alter von 45 Jahren Dickdarm- und Rektumuntersuchung (jährlich) Test auf verborgenes Blut (jährlich bis zum Alter von 54 Jahren) bei Frauen und Männern ab dem Alter von 50 Jahren
  • ab 55 Jahren: Zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren,
  • Test auf verborgenes Blut alle zwei Jahre Zwei Darmspiegelungen (im Abstand von 10 Jahren) oder Test auf verborgenes Blut im Stuhl (alle zwei Jahre) bei Frauen und Männern ab dem Alter von 55 Jahren Hautkrebs-Screening alle zwei Jahre ab dem Alter von 35 Jahren
Darf ich Dich was fragen? Was macht der Weltkrebstag mit Dir?

Erinnert er Dich vielleicht an Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, die Du schon an die Krankheit verloren hast?

Konfrontiert er Dich mit eigenen Krankheitsbildern, bei Dir selbst?

Sofern Du schon Begegnung mit Krebs hattest, wie bist bist Du damit umgegangen ?

Was denkst Du, kannst Du präventiv selber tun, um der Krankheit aus dem Weg zu gehen?

 

Best Ager Lounge, Lifestyle, Reisen Ü50, 50 Plus, Simone Weidensee

Mach es Dir gemütlich. Tauche ein in die wunderbare Welt aller Best Ager.
Lass Dich informieren. Inspirieren. Ermütigen. Aufklären und Unterhalten.
Immer daran denken: Glücklich sein beginnt auch nach 50 im Kopf. Das Leben ist fantastisch! Die Generation 50plus ist eine Generation die ihr Leben zu genießen weiß!

Dein Happy Lifestyle Consultant
Simone

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